Wimmelbuchverlag

Pieter Brüegel d. Ä. und Hieronymus Bosch könnte man als die Väter des klassischen Wimmelbuches bezeichnen. Mit ihren Arbeiten wollten sie die Menschen auf moralische Problematiken ihrer Zeit hinweisen, aber auch unterhalten. In der Renaissance stellten Künstler besonders biblische Themen auf diese Art dar (z.B. Kreuzigungsszene von Tintorreto). Aber auch im Surrealismus findet man Wimmelbild-Konzepte (z.B. Dali, Max Ernst). Die Besonderheit von Wimmelbildern liegt immer darin, dass sie nicht gezielt die Aufmerksamkeit des Betrachters lenken, sondern ihm durch die Vielzahl an Angeboten viel Freiraum beim Entdecken und Erzählen lassen.

Wimmelbücher haben Tradition